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Uni-Hamburg-Studie: Digitalkioske kannibalisieren Verlagsangebote

Online-Kioske wie Blendle, Readly oder Pocketstory überzeugen kaum neue Leser, sondern bewirken lediglich für einen Abo-Rückgang bei den direkten Verlagsangeboten, heißt es in einer Studie von der Uni-Hamburg. “Apps wie Blendle oder pocketstory kannibalisieren so die traditionellen Bezahlangebote der Verlage”, sagte Prof. Michel Clement (Institut für Marketing und Medien). Ferner ermittelten Clement und dessen Team, dass bei Lesern ein Flatrate-Angebot dass beliebteste Preismodell ist. Die Kunden seien dabei sehr “preissensibel”, die Hemmschwelle liege bei etwa zehn Euro pro Monat. Lediglich für Werbefreiheit und Personalisierungsfunktionen ließen sich etwa zwei Euro extra verdienen. Das Grundproblem bestehe laut den Wissenschaftlern darin, dass es bisher nicht gelinge, Leser von werbefinanzierten Angeboten zu Digital-Abos zu bewegen.

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Wie der Branchendienst “pv digest” errechnet hat, sind die Digitalumsätze deutscher Verlage im Vergleich zum Vorjahr um satte 24 Prozent gestiegen. Geschätzte