Digitales Werbegeschäft braucht Transparenz

Laut Jim Spanfeller, ehemaliger Forbes.com-CEO „ist das digitale Werbegeschäft kaputt". Dabei prangert er fehlende Transparenz bei automatisierter digitaler Werbung an und verweist auf gefälschten Traffic. Verlierer seien die Werbetreibenden. „Wenn Werber wissen, bei wem sie Werbeplätze einkaufen, löst das 80 Prozent der Probleme", sagte Spanfeller.

Transparenz bei Native Advertising entscheidend

“Das Wichtigste ist Transparenz”, sagte Business Insider-COO Julie Hansen, bezüglich dem Einsatz von Native Advertising. Mit klaren Kennzeichnungen werden Native Ads in den USA mittlerweile selbstverständlich verwendet. In dem Format stecke zudem noch viel Potential, insbesondere mit Videoinhalten.

Content Marketing: Journalismus aus der Hölle?

Für Techblogger Sascha Pallenberg sei Content Marketing (CM) wie das Web-Magazin Curved.de von E-Plus Journalismus aus der Hölle, schreibt CM-Befürworter und The Digitale-Chefredakteur Karsten Lohmeyer. Das Problem sei die Transparenz: Curved verschleiere gezielt, dass es von E-Plus finanziert wird – und bringe so ahnungslose Leser zum Kauf von E-Plus-Produkten, findet Pallenberg.