Quo vadis, Print?

Wenn Print bleiben will, müsse es sehr viel wertiger und spezieller werden, ist sich Trendforscher Peter Wippermann sicher. Informationen an viele zu verteilen sei passé, jetzt komme es auf Qualität an – allerdings in kleinerer Auflage und deutlich dichter an den Zielgruppen. Der Strukturwandel erfordere stärkere Beziehungen zu einzelnen Leuten.

„Grandioses Systemversagen“

„Die Verlage zerbröseln sich gerade in atemberaubender Geschwindigkeit“, sagte Manfred Bissinger, Chef Chef einer Corporate-Publishing-Agentur, beim Deutschen Medienkongress. Als Beispiele führt er das Verlagshaus Gruner + Jahr und den „Spiegel“ an. Die ganz großen Medienmarken jedoch würden nicht verschwinden, dafür seien sie zu stark.