Strategiewechsel: Burda setzt auf Technologie

Hubert Burda Media startete 2016 bereits den Browser Cliqz sowie das Redaktionssystem Thunder. “Wer mitspielen will, muss neue Techniken nicht nur anwenden, sondern auch mitentwickeln”, sagte Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen. Das Medienhaus sieht einen “milliardenschweren Markt” in diesen Nischen. Ferner wolle man bei künftigen Investitionen verstärkt auf den US-amerikanischen Markt setzen.

Springer: Digitalgeschäft bringt 62 Prozent der Gesamteinnahmen

Das Digitalgeschäft des Axel-Springer-Konzerns machte im Jahr 2015 bereits 62 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Damit zeigt sich der Konzernumbau und die Digitalstrategie von Konzernchef Mathias Döpfner erfolgreich. Der Gewinn stieg dabei um 10,2 Prozent auf 559 Mio. Euro und der Umsatz um 8,5 Prozent auf 3,29 Mrd. Euro. Grund dafür ist insbesondere der Anstieg der […]

Zeit Online will ab Herbst 2016 Bezahlinhalte einführen

Zeit Online plant ab Herbst 2016 einen Strategiewechsel mit der Einführung einer Bezahlschranke für einen Teil der Inhalte. Gleichzeitig will man Nutzer von Werbeblockern vor die Wahl stellen. Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser begründet das Vorhaben mit sinkenden Werbeerlösen. Die jetzige Ankündigung sei als “Signal an die Leser” zu verstehen.

3 Strategien der Verleger gegen Adblocker

Verlage in den USA und Europa setzen sich gegen Adblocker zur Wehr: Dabei kommen in erster Lienie technische Umgehungen der Adblocker zum Einsatz. Ferner setzt man auf eine Direktansprache der Besucher, den Adblocker zu deaktivieren. Teilweise wird auch Content-Blocking angewendet, wobei Inhalte bei Erkennen von Adblockern blockiert werden. Bezahlschranken und Whitelising bei Werbeblocker-Unternehmen werden als […]

New York Times analysiert Springers Digitalstrategie

Die New York Times befasste sich mit der digitalen Transformation des Axel-Springer-Konzerns: Laut Konzernchef Mathias Döpfner werde man künftig 100 Prozent des Umsatzes im Internet erzielen. Weiter werde der Auslandsanteil am Umsatz von derzeit 50 Prozent auf 80-90 Prozent steigen. Die Mehrheit davon komme aus den USA, so Döpfner.

Nur 11 Prozent haben eine umfassende Digitalstrategie

Wie intensiv bereiten sich die Markenunternehmen auf die Digitalisierung vor?, fragte die neue Studie vom Markenverband und McKinsey & Company. Für mehr als 90 Prozent habe die Digitalisierung eine wichtige strategische Bedeutung. Trotzdem hätten nur 11 Prozent eine umfassende Digitalstrategie. 78 Prozent sähen sich zumindest auf dem Weg dahin.

90 Prozent der Medienhäuser ohne Digitalstrategie

90 Prozent der deutschen Medienhäser fehlt bislang eine übergreifende Digital- bzw. Technologiestrategie, heißt in einer Studie des Unternehmens KPMG und der LMU München. Der Aufbau digitaler Geschäftsfelder sei unterwickelt; es fehle eine Strategie zum Einsatz von Technologien und Anwendungen. Allerdings gebe es Vorreiter wie etwa den Springer-Konzern.

Digitalstrategie der New York Times wirkt

Die seit mehr als einem Jahr andauernde Neuausrichtung der New York Times im Digitalbereich zeigte erste Fortschritte: Der unique Traffic wuchs um 28 Prozent, Mobile Traffic um 52 Prozent. Die Fluktuation von der Startseite konnte gestoppt werden, was den Abonnements zugute kam. Ferner wurden zahlreiche Digitalexperten eingestellt, Teams gebildet und der komplette interne Arbeitsfluss verbessert.

New York Times beschleunigt Digital-First-Strategie

Die New York Times gibt ihren digitalen Produkten höchste Priorität und lagert Redaktionssitzungen zur Print-Ausgabe aus. “Wir wollen sicherstellen, dass unsere digitalen Inhalte von gleicher Qualität sind”, sagte Chefredakteur Dean Baquet. Es gelte, der stark wachsenden mobilen, digitalen Leserschaft besser zu dienen.

Reuters Mobile-Strategie: Sicht der Nutzer entscheidend

“Wir designen unsere Produkte aus der Sicht der Menschen, die sie nutzen werden”, sagte Robert Schukai, Produktinnovationsleiter bei Reuters, bezüglich der Mobile-Strategie des Unternehmens. Menschen suchten je nach Kontext und Ort nach Informationen. Reuters fokussiere daher seine Apps auf die entsprechende Verpackung und die zielgerichtete Vermittlung der Inhalte.