Stuttgarter Start-up: automatisierte Texterstellung mit AX Semantics

Das Start-up aexea (Stuttgart) hat mit “AX Semantics” eine Softwaretechnologie zur vollautomatischen Texterstellung entwickelt. Dabei schreibt die Software – eine Anwendung der künstlichen Intelligenz (AI) – sowohl Nachrichtentexte als auch Sport- und Wetterberichte sowie Verkaufstexte für E-Commerce. “AI bietet riesiges Potential für das Erstellen von Onlineinhalten”, sagt AX Semantics-Pressesprecher Philipp Renger. Erstellte Texte klingen nie […]

Digitale Magazinproduktion: Leser erwarten optimierte mobile Darstellung

David Blankenship of Advontemedia (USA) ermittelte durch Nutzertests zehn Punkte, die man bei der Produktion digitaler Magazine beachten sollte – für beste Benutzererfahrung: die vertikale Scrollrichtung würde von der Mehrheit der Nutzer erwartet, ebenso wie eine optimierte, native Darstellung der Inhalte auf Mobile. Dabei spiele auch die Blätter- bzw. Scrollgeschwindigkeit eine wichtige Rolle: Nutzer erwarten […]

Condé Nast und Hearst Magazines gründen PubWorX

“PubWorX” wurde als 50/50 Joint Venture der Medienhäuser Condé Nast und Hearst Magazines für diverse Produkte und Dienstleistungen gegründet: Diese Angebote, unter anderem in den Bereichen Produktion und Vertrieb, stehen auch anderen Verlagen offen. Man wolle die gemeinsame Expertise erstmals anderen Unternehmen anbieten. Mit der PubWorX-Gründung wollten sich die beiden Medienhäuser selbst stärker auf Innovation, […]

Trend zu datengetriebener Inhalteproduktion

Datengebtriebene Inhalteproduktion verändert die Redaktionsarbeit, etwa durch Erstellung von Texten per Algorithmus. Angebote wie Huffington Post oder Business Insider setzen zudem auf professionelle Nutzerdatenauswertung, wodurch zielgruppenspezifische Inhalte generiert werden. Verbesserte Visualisierung optimiere ferner das multimediale Storytelling: dabei entstehe Mehrwert durch “Datenjournalismus”.

Condé Nast nutzt HTML-Module zur Magazinerstellung

Condé Nast erstellt viele digitale Magazine mittlerweile mit HTML-Modulen statt InDesign. Damit können Inhalte für mehrere Geräte erstellt sowie die Workflows verbessert werden. Mobile-Produktberater David Hicks sieht für Verlage einen Paradigmenwechsel: responsives HTML-Authoring statt InDesign sei die Zukunft, erfordere jedoch Investitionen.

Infinite Scrolling neu denken

Verschiedene Magazine setzen auf verbesserte Infinite-Scrolling-Techniken, z.B. Forbes mit Kontext-relevanten Inhalten, basierend auf der Original-Story. Quartz dagegen verfolgt mit besseren Algorithmen und Personalisierung einen menschlicheren Ansatz: Der Redakteur bestimmt die Artikelreihenfolge.

QVED-Konferenz 2015 in München

Die 3. QVED (“Quo Vadis Editorial Design?”) läuft gerade in München. Auf der Konferenz berichten Gestalter, Journalisten und Verleger über ihre aktuelle Arbeit, geben Einblicke in gelungene und gescheiterte Projekte und zeigen Beispiele von anderen, die sie begeistern. Die neue Generation crossmedialer Gestalter bringt zusammen, was heute Alltag ist: Bild und Schrift, App und Print. […]

Bremsklotz CMS

Journalist Philip Banse habe noch keinen einzigen Redakteur von klassischen Medien getroffen, der sage: “Mein CMS ist geil, das ist richtig super, da kann ich alles machen.” Alle fluchten darüber. Journalist Gunnar Sohn ergänzt: “Das ist der Bremsklotz für Medieninnovationen in Deutschland. Es fehlen nicht die technologischen Wunderwerke, es fehlt schlichtweg der Wille, die offenen, […]

Wanted: Effiziente Produktion

“Herausragende publizistische Qualität wird zwar immer gefragt sein, aber wer sie nicht effizient produziert und geschickt vermarktet, hat es sehr schwer”, sagt Frank Zimmer, Redaktionsleiter des Online-Auftritts von W&V. Demgegenüber steht der starke Hang im Online-Journalismus zur Boulevardisierung. Das Niveau werde nicht besser.

eMagazin-Cover unter Potenzial

In der Relaunch-Ausgabe des Magazins “App Publisher” diskutieren Design-Experten über eMagazin-Cover. Häufig gäben sich Verlage nicht genug Mühe, etwas Neues, dem digitalen Device entsprechendes auszuprobieren. Man sehe immer noch viel zu oft Replicas der Print-Titelblätter. Spannender seien Bewegtbild-Cover oder Titel, die den Leser interaktiv den Inhalt erforschen lassen.