Trend 2017: neue digitale und journalistische Produkte

81 Prozent der deutschen Zeitungsverlage wollen 2017 neue digitale Produkte entwickeln, 70 Prozent neue journalistische Produkte, heißt es in einer Umfrage des Zeitungsverlegerverbandes BDZV und der Unternehensberatung Schickler. Darin inbegriffen seien Distribution über Soziale Plattformen, Big Data sowie eine digital ausgerichte Organisation der Verlage, sagte BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff. Die Trennung von Print- und Digitalredaktion haben […]

Skandinaviens Schibsted zentralisiert 250-köpfiges Produktteam

Während des Jahres 2016 wurde das Produktteam des skandinavischen Medienkonzerns Schibsted unter einer Dachmarke zentralisiert. “Nur ein größeres Team kann an größeren Produkten arbeiten”, sagte Schibsted-Produktmanger Espen Sundve. Medienhäuser sollten zusammenarbeiten; sie eine die gemeinsame Mission: die besten Quellen für News zu kreieren sowie ein nachhaltiges digitales Geschäftsmodell zu etablieren. Eine aktuelle Herausforderung diesbezüglich seien […]

Toronto Life: Newsletter als eigenständige Produkte

Newsletter sollten als eigene Produkte gesehen werden, nicht als Dienst einer Website, sagte Toronto Life-Digitalmanager David Topping. So wurde 2016 der Newsletter “Twelve Thirty Six” gestartet: derzeit 7.000 Abonnenten bringen eine konstante Öffnungsrate von 55-60 Prozent. Weiterhin wurden die Newsletter-Produkte “The Hunt” und “Best Bets” gestartet, die sich auf Verticals wie Immobilien sowie Stadt-Events fokussieren. […]

Washington Post: Digitale Produkte aus dem Newsroom

Die Washington Post (WP) sieht sich weniger als “Inhalts-Unternehmen”, sondern eher als “Produkt-Unternehmen”, sagte WP-Managerin Julia Beizer. Seit dem Kauf durch Amazon-Chef Jeff Bezos 2013 stünden Software und Technologie im Zentrum des eigenen Handelns. Bei der Produktentwicklung gelte es, die Zielgruppe genau zu definieren und kennenzulernen. Produkttests sollten so früh als möglich eingesetzt werden. Ferner […]

“Digitale Produkte sind der Wachstumstreiber”

“Unsere Trendumfrage zeigt, dass aus Sicht der Verlage digitale Produkte der Wachstumstreiber im laufenden Jahr sein werden”, sagte Helmut Heinen, Präsident des BDZV. “Immerhin zwei Drittel der befragten Verlage planen für 2015, neue digitale Produkte zu entwickeln, die über die klassischen Webseiten und News-Apps hinausreichen.”

“Bundles sind Technologie-Produkte”

Die unendlichen Weiten des Webs haben einen Nachteil: Zeit und Aufmerksamkeit der Nutzer sind nach wie vor begrenzt. Aus diesem Grund ist Alfred Hermida überzeugt davon, dass Bundles, also eine Zusammenstellung von News, im Journalismus auch digital wichtiger denn je sind – und gleichzeitig neue Formen annehmen. Entscheidend seien Apps, Geräte, Social und Algorithmen.