Eyeo übernimmt den Micropayment-Anbieter Flattr

Der deutsche AdBlock Plus-Herausgeber, die Eyeo GmbH, übernimmt den schwedeischen Mikropayment-Anbieter Flattr. Beide Unternehmen arbeiteten bereits seit 2016 eng zusammen. Gemeinsames Ziel sei es, das Internet “fair und sicher zu halten”, sagte Flattr-Chef Peter Sunde. Man wolle Nutzern mehr Kontrolle darüber ermöglichen, wie sie das Netz nutzen wollten, auch bei der Inhalte-Finanzierung. Eyeo-Mitgründer Till Faida […]

„Paid Content muss sich durchsetzen“

„Paid Content muss sich durchsetzten, dazu gibt es keine Alternative“, sagte plenigo-Gründer Thorsten Petter. Nur so bestehe künftig eine professionelle Vielfalt von Inhalten. Das Münchener Start-up entwickelte daher ein eigenes Bezahlschrankensystem inklusive Micropayment-Möglichkeit. Die Plattform sei mietbar, nutzerfreundlich und folge dem Grundsatz Leser wie “gute Gäste” zu behandeln.

Start-up CoinTent: Micropayment für Inhalte

Das US-amerikanische Start-up CoinTent bietet Inhalte gegen Micropayment. “Die Leute sind bereit für hochwertige Artikel zu bezahlen, wenn der Preis stimmt und die Abwicklung einfach ist”, sagte CoinTent-CEO Bradley Ross. Gerade auf Smartphones sei eine 1-Klick-Nutzererfahrung für Premiuminhalte wichtig.

Micropayment: Gute Umsetzung stärkt Zahlungsbereitschaft

Schlechte Umsetzungen seien schuld, dass sich Micropayment-Lösungen für Inhalte bisher nicht breiter durchsetzten, sagte Ricardo Bilton von DIGIDAY. Mit guter Umsetzung steige die Bereitschaft der Nutzer, mehr Geld pro Story zu zahlen. News verkämen zu Ware, daher funktionierten kurze Inhalte nicht für Micropayment.

Blendle: Zentrales Micropayment für Inhalte

Der Kauf journalistischer Inhalte sei zu kompliziert, sagte Alexander Klöpping, Mitgründer von Blendle. Statt bei einzelnen Paywalls zu bezahlen, könnten Nutzer bei der niederländischen Plattform Blendle aus vielen Medien auswählen und müssten dabei nur für tatsächlich konsumierte Inhalte zahlen – ähnlich wie für Songs bei “iTunes”.