Reichweite von Magazin-Medien wächst im 1. Quartal 2016 um 7,6 Prozent

Magazin-Medien wachsen in ihrer globalen Reichweite im ersten Quartal 2016 um 7,6 Prozent gegenüber demselben Vorjahresquartal, heißt es im “The Magazine Media 360° Brand Audience Report” der Association of Magazine Media (USA). Im gleichen Zeitraum wuchsen die Social-Media-Aktiväten um vier Prozent. Die Organisation erfasst in ihren Erhebungen Print+Digital-Editionen (zusammen), Magazine im Web, in Mobile-Apps sowie […]

Media Markt setzt mit Online-Magazinen auf Content Marketing

Media Markt startete mit Smart-Wohnen.de ein Online-Magazin, welches komplett auf Content Marketing setzt: Das Ratgebermagazin will Produkte und Lösungen im Smart-Home-Bereich vorstellen. Zahlreiche weitere digitale Magazine sollen nach ähnlichem Konzept in Kürze starten. Bereits im Oktober 2015 ging mit Mediamag.net der Vorläufer der Content-Marketing-Offensive an den Start.

Magazin-Verlage wurden multimediale Marken

Traditionelle Magazin-Verlage, die ihr Geschäftsmodell digital transformiert haben, wurden binnen einer Dekade zu multimedialen Marken, heißt es in einer Statistik von Statista, basierend auf einer Erhebung von Folio: (USA). Zwischen 2004 und 2014 gingen die Einnahmen durch Print-Anzeigen bis zu 20 Prozent zurück. Dies wurde durch Einnahmen aus Abos, digitaler Werbung, App-Verkäufen, E-Mail-Newslettern, Events und […]

PAPER-Chefredakteur: Digital ultimative Chance für Indie-Magazine

“Digital ist die ultimative Chance für Indie-Magazine”, sagte PAPER-Chefredakteur Drew Elliott, bezüglich der Aufnahme von PAPER in die unabhängige Newsstand-App “Readbug”. Dabei optimiert Readbug das Benutzererlebnis komplett auf Mobile und setzt nicht primär auf PDFs. Es können auch einzelne Artikel verschiedener Ausgaben zu einem “Stream” kombiniert werden.

Newsstand Readbug für UK-Indiemags

Zinio, Magzter und Texture (ehemals Next Issue) haben Konkurrenz bekommen: Readbug. Der neue Newsstand-Anbieter spezialisiert sich auf unabhängige Magazine aus England. Die eigene App im Apple App Store ist vor allem für das iPhone optimiert. Das Lesen aller angebotenen Magazine ist in den ersten sieben Tagenkostenlos, danach verlangt Readbug 9,99 Pfund pro Monat.

Erfolgreiche Tablet-Magazine erfordern Geduld

“Zeitungsverleger sind keine Experten von Neugründungen”, behauptet Talking New Media-Autor D.B. Hebbard. Zeitungsgründungen seien teuer, riskant und selten. Somit seien auch die Probleme mit digitalen Markteinführungen verständlich. Tablet-Magazine würden zudem ihre Leser im Vorfeld nicht kennen. Wichtig seien ein gutes Design, eine leichte Lesbarkeit, ein durchdachter und finanzierter Marketing-Plan sowie Geduld.

Magazine: Plattformen stärken Nutzerbeteiligung

Magazinverlage setzen verstärkt auf Plattformen wie Snapchat und Instagram sowie Video-Inhalte, um die Nutzerbeteiligung zu stärken. Es gelte, permanente Beziehungen zur Leserschaft aufzubauen. Mobile sei zudem der gemeinsame Nenner aller Plattformen bzw. Inhalte, dies zwinge Verlage zu Mobile-first-Strategien.

Condé Nast nutzt HTML-Module zur Magazinerstellung

Condé Nast erstellt viele digitale Magazine mittlerweile mit HTML-Modulen statt InDesign. Damit können Inhalte für mehrere Geräte erstellt sowie die Workflows verbessert werden. Mobile-Produktberater David Hicks sieht für Verlage einen Paradigmenwechsel: responsives HTML-Authoring statt InDesign sei die Zukunft, erfordere jedoch Investitionen.

Magazine und Ecommerce: Vertrauen entscheidend

Magazine sind aufgrund des hohen Vertrauens der Leser prädestiniert für eigene Ecommerce-Aktivitäten. SPH Magazines-Manager Joseph Lee (Singapur) sieht dies als natürliche Entwicklung sowie langfristige Strategie im Marketing. Allerdings sollten Magazine ausschließlich Produkte anbieten, die zur eigenen Leserschaft passen.

B2B-Magazinapps brauchen Abo-Möglichkeit

Magazinapps für den B2B-Sektor brauchen eine Abo-Möglichkeit direkt in der App, sagte Herausgeber Douglas Hebbard. Das Fehlen solcher Möglichkeiten schränke das Wachstum in diesem Sektor ein. Zudem seien die meisten B2B-Magazinapps lediglich PDF-Replicas, was den Einbau entsprechender Funktionen weiter erschwere. Verlage sollten sich stärker an B2C-Magazinapps orientieren.