Pew Studie: Lesen schlägt Video als bequemster Nachrichtenkanal

In den USA bevorzugen 42 Prozent der 18- bis 29-jährigen Nutzer Nachrichten in Form von Textinhalten. TV bzw. Video wird von 38 Prozent der Konsumenten favorisiert, 19 Prozent setzen am liebsten auf News zum Hören. Die Studie von Pew Research ermittelte dabei für die 30- bis 49-jährigen Nutzer noch eine knappe Mehrheit für Lese-News vor […]

Tablet bevorzugtes Lesegerät für ePaper

Tablets sind die bevorzugte Plattform zum Konsumieren von ePaper-Ausgaben, heißt es in einer Studie von Visiolab (Dänemark). 40,4 Prozent der Leser gaben ePaper als ihre Hauptnachrichtenquelle an. Dies sei ein deutlicher Anstieg gegenüber der Visiolab-Studie von 2013. Printausgaben nähmen in ihrer Bedeutung ab. Zudem sei Lesern mittlerweile weniger wichtig, dass ein ePaper die Printausgabe nachbildet.

Nichtlineares Lesen: Paradigmenwechsel dank Mobile und XML

Die mobile Revolution und das flexible XML-Format stellen die Basis für das digitale, nichtlineare Lesen auf mehreren Geräten, sagte Data Conversion Laboratory-Gründer Mark Gross. Das XML-Format sichere den Verlagen dabei Freiheit und ermögliche modulare Inhalte. Das Element der “Seite” werde somit obsolet.

The New Yorker: Per E-Mail ans Weiterlesen erinnern

Die langen New Yorker-Texte fertig lesen, fällt einigen Lesern bekanntlich nicht leicht. Um dem Online-Leseabbruch der Artikel vorzubeugen, hat das US-Magazin ein neues Feature implementiert: Kurz bevor der Leser mutmaßlich abbrechen wird, erscheint ein Pop-up, das nach der E-Mailadresse fragt und anschließend eine Leseerinnerung verschickt.

Smartphones treiben Zukunft des digitalen Lesens

Drei Viertel der Deutschen haben laut einer Studie von Deloitte Zugriff auf ein Smartphone. 2015 haben Smartphones Notebooks als meistverbreitete mobile Gerätekategorie abgelöst; an dritter Stelle folgten Tablets. Verlagsvertreter sehen die Zukunft des digitalen Lesens klar auf Smartphones; E-Reader spielten immer weniger eine Rolle.

VDZ-Studie zum „Digitalen Lesen“

Digitale Verlagsangebote sind inhaltlich attraktiv, Bezeichnungen sowie Bestellung werden jedoch als verwirrend und umständlich empfunden, heißt es in der Studie “Digitales Lesen von Zeitungen/Zeitschriften” des VDZ. Nutzer müssten besser informiert und die Hemmschwelle zum „Initialklick“ müsse deutlich erleichtert werden, sagte ein DPV-/ VDZ-Sprecher.

Gelesen wird auf dem Smartphone

“Die Zukunft des digitalen Lesens ist auf dem Smartphone”, sagte Judith Curry vom Verlag Atria Books. Eine Studie von Nielsen untermauert diese Einschätzung: die Zahl der Leser mit E-Book-Readern gehe seit 2012 zurück, ebenso bei Tablets. Durch den Aufstieg der Smartphones müssten Verlage die Art und Weise neu denken, wie Inhalte aufbereitet und vermarktet würden.