Focus Online führt Social-Media-Interaktionen an

Focus Online führt auch im November 2015 mit 4,1 Mio. Interaktionen das Social-Media-Ranking deutscher Verlage und Online-Portale an. Die Daten werden vom Unternehmen “Storyclash” erhoben: Sekündlich werden dabei Tausende Inhalte im Web auf Shares, Likes und Tweets geprüft. Das Ranking bildet eine Performance deutscher Medienmarken ab.

Direkte Interaktion: Erster Kundenkontakt über Smartphone

“Der erste Kontakt mit dem Kunden findet über sein Smartphone statt”, sagte Burda-Vorstand Philipp Welte. Das Verlagshaus setzt auf Vertrieb in allen digitalen Kanälen, auch Nischenmärkten, sowie direkten Kundenkontakt. Im Marketing soll der Erlös durch verstärkte Automatisierung und Individualisierung wieder steigen.

Instagram: 50-mal höhere Interaktionsrate als Tweets

Instagram-Inhalte böten eine bis zu 50-mal höhere Interaktionsrate als Tweets derselben Marke. Daher sollten Unternehmen die Plattform für Inhalte und Marketing nutzen, sagte Jungmut Communication-CEO Tim Hufermann. Unternehmen profitierten von der jungen, aktiven Instagram-Nutzerschaft. Zudem emotionalisierten visuelle Inhalte stärker als Text und begünstigten Kaufentscheidungen.

Don’t kill the comments!

“Journalismus sollte Konversation sein”, so Aron Pilhofer, der Digital-Chef des Guardian, auf der news:rewired-Konferenz in London. Pilhofer kritisiert unter anderem die Abschaltung der Kommentarfunktion auf immer mehr Nachrichten-Webseiten. Die Interaktion des Lesers mit der Zeitung sei eine immense Quelle für den Erfolg, wie u. a. Buzzfeed deutlich mache.