Condé Nast mit Digital Innovation Center in den USA

Der Medienkonzern Condé Nast eröffnet sein erstes “Digital Innovation Center” in Austin, Texas (USA) im Juli 2016. 50 Mitarbeiter sollen sich mit den digitalen Bereichen des Medienhauses auseinandersetzen, in der erster Linie mit Software- und Produktentwicklung sowie Design. Das Unternehmen will damit seine digitalen Aktivitäten stärken und vorantreiben. Die Wahl fiel auf Austin, da der […]

Melissa Bell, Vox: Digitale Werbung braucht Innovation

Melissa Bell von Vox Media (USA) sieht Adblocker als Symptom einer größeren Krankheit im Bereich digitaler Werbung. Daher brauche es Innovationen sowie eine Verbesserung der Anzeigen-Erfahrung für die Nutzer. Vox Media werde daher auch Umsatzeinbußen riskieren, um diese Herausforderungen zu lösen. Die Branche habe die letzten 20 Jahre auf Bannerwerbung gesetzt, ohne Verbeserungen zu versuchen.

The Guardian setzt auf Innovation und Mitgliedschaften

Technische Innovationen seien der beste Weg, den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs von Medienhäusern zu begegnen, sagte The Guardian-Digitalchef Wolfgang Blau. Daher setze der Guardian zunehmend auf Programmierer und Ingenieure. Zudem würden Bezahlschranken globales Wachstum bremsen; Blau sieht in freiwilligen Mitgliedschaften das bessere Modell.

Big Data kann Innovationsbremse sein

„Big Data gibt Ihnen diese Scheingewissheit, im Besitz objektiver Wahrheiten zu sein", sagte Saatchi & Saatchi-Deutschlandchef Christian Rätsch. Dies wirke bremsend auf Innovationen in Unternehmen. Demgegenüber sieht Rätsch Big Data als Beschleuniger für Nutzerorientierung und Kommunikation. Voraussetzung seien jedoch Mut und kreative Kraft in Unternehmen.

Mobile treibt Innovation der Medienhäuser

“Mobile ist mehr denn je der Treiber für Innovationen und Strategien in Medienhäusern”, sagte Sven König, Geschäftsführer VDZ Akademie. Mit größeren Screens steige der Bedarf an Bewegbild-Inhalten. Anbieter sollten zudem stärker auf integrierte digitale Konzepte setzen, von Magazinen und Apps bis hin zu Events und Partnerschaften.

Wall Street Journal will Innovation vorantreiben

Das Produktteam des Wall Street Journals (WSJ) ist seit kurzem fester Bestandteil der Newsredaktion, sagte Edward Roussel, Leiter der neuen WSJ-Innovationsgruppe. Damit möchte WSJ die Innovationsfrequenz erhöhen. Ziel sei es, Spannungen abzubauen und die Zusammenarbeit zu fördern. Erste Ergebnisse sind neue Apps und der erste Webseiten-Relaunch seit 2008.

Veraltete Unternehmenskultur der wahre Feind

Der wahre Feind von Innovation sei nicht der Mangel an Ideen, sondern eine lähmende, starre und veraltete Unternehmenskultur. Die Feinde kämen von innen: altertümliche Berufsbeschreibungen, Arbeitsabläufe, Strukturen, Geräte und Programme würden Innovation und Kollaboration verhindern.

Warum Medienunternehmen innovativ sein müssen

Um die begehrte Zielgruppe “Generation Y” zu erreichen, ist vor allem Innovation gefragt. Die junge Zielgruppe liebe es am meisten, einzigartige Produkte zu besitzen oder mit ungewöhnlichen Erlebnissen anzugeben, schreiben Jeff Fromm und Cherryh Butler. Aus diesem Grund seien junge Erwachsene nahezu besessen von Innovation.

Digital Native macht innovatives Printprodukt

Mit dem Bookazine SHIFT, das per Crowdfunding finanziert werden soll, sorgt Journalist Daniel Höly für Aufsehen. Der 28-Jährige hat zuvor mit creedoo das Unternehmen dazu gegründet und den Bayerischen Printmedienpreis in der Kategorie Innovation gewonnen. Bis zum 11. März will er 12.500 Euro per Crowdfunding auf der Plattform Startnext einsammeln.

Ist Veränderung die neue Konstante?

“Planbarkeit ist in der offline-Welt die Konstante, die über Jahrzehnte hinweg in der Verlagswelt aufgebaut wurde”, schreibt LaterPay-CEO Cosmin Ene auf seinem Blog. Die Regeln der analogen Welt würden im Internet nicht gelten. Stattdessen gelte: “Planbarkeit als oberstes Ziel erstickt Innovation.”