Native Advertising: Überschrift ist der Inhalt

Für ein Fünftel der Generation der Millenials (18-34-Jährige) ist die Überschrift von Native-Advertising selbst der einzige Inhalt, heißt es in einer Erhebung von Sharethrough (USA). Dennoch entschieden sich 53 Prozent der Nutzer zum Lesen des Artikels, nachdem die Überschrift wahrgenommen wurde. Überschriften seien jedoch sehr wichtig, da allein durch sie Besuche auf den Webseiten der […]

“Verlage und Autohersteller werden gemeinsame Kunden haben”

“Das Auto wird zum Kiosk”, sagte BMW-Marketingchefin Stefanie Wurst. Da die digitale Transformation auch die Automobilbranche betreffe, geht es um die Integration von Inhalten. Die Zeit, welche Fahrer und Insassen im Auto verbringen, biete die Chance für Dieste und Inhalte. Die Autohersteller würden nicht nur “Werbekunden der Verlage” bleiben, so Wurst weiter.

Intelligent Content erstellen

Gerrit Klein, CEO des Ebner Verlags, erklärt, was es auf sich hat mit sogenannten MIUs – den Minimum Information Units. Content besteht aus diesen kleinsten veröffentlichbaren Teilen – der eigentliche Text, Interviews, Grafiken, Listen etc. MIUs werden über verschiedene Kanäle verbreitet (eine Grafik über Instagram, ein Zitat über Twitter) und müssen deshalb strukturiert geplant werden. […]

Twitter: So fällt die 140 Zeichen-Schranke

Das Netzwerk Twitter weicht sein 140-Zeichenlimit weiter auf: @-Antworten, Medienanhänge sowie Zitate und Retweets werden nicht mehr auf das Limit angerechnet. Demgegenüber soll aber das “Konzept der Kürze, der Schnelligkeit und des Live-Gesprächs” weiter den Kern von Twitter bilden und unberührt bleiben, sagte Twitter-CEO Jack Dorsay. Twitter solle aktuelles Geschehen und Momente abbilden. Ferner teilte […]

Infografik: Ist ihr Inhalt bereit für die Zukunft?

Das US-amerikanische Institut Data Conversion Laboratory (DCL) befragte Inhaltsanbieter nach eingesetzten Werkzeugen, Inhalten und Vertriebswegen: So setzen derzeit 88 Prozent der Befragten auf PDFs. Innerhalb der nächsten drei Jahre wollen 76 Prozent in HTML und 65 Prozent in mobilen Apps publizieren. Allerdings gibt es noch Defizite bei der Mobile-Optimierung sowie bei der digitalen Umwandlung bestehender […]

Twitter will Texte bis 10.000 Zeichen erlauben

Die Microblogging-Plattform Twitter plant, künftig das 140-Zeichen-Limit auf bis zu 10.000 Zeichen pro Tweet auszuweiten. Laut Twitter-CEO Jack Dorsey solle damit neuen Nutzern der Einstieg erleichert werden. Zudem liessen sich Texte durchsuchen, im Vergleich zu Text-Screenshots. Mit den Neuerungen könnte Twitter zudem in direkte Konkurrenz zu Facebooks “Instant Articles” treten.

Hearst: Einmal produzieren, mehrfach vertreiben

Globaler Vertrieb unter der Maxime “einmal produzieren, mehrfach vertreiben” vermeide größere Extrakosten beim Erreichen neuer, weltweiter Leserschaften, sagte Hearst-Digitalchef Troy Young. Eine hohe Zahl von monatlichen Touchpoints münde im Digitalbereich dennoch in weniger zahlenden Nutzern als vormals bei Print. Problematisch sei dabei jedoch das Multi-Device-Targeting: die technische Entwicklung stagniere derzeit.

Vertriebskanal WhatsApp?

Nachrichten und Content in Direktkommunikation aufs Handy –  Apps machen es möglich. Social Networks fungieren immer mehr als Content-Lieferanten. Ob sich WhatsApp, eine der beliebtesten Chat-Plattformen, als Vertriebskanal für Journalismus eignet, hat die Redaktion von Meedia untersucht. Vor allem kleine Redaktionen experimentieren bereits eifrig.

Twitter-Mitgründer preist Content

Wir erleben goldenen Zeiten für die Publishing-Industire, verkündet Twitter-Mitgründer Biz Stone auf der American Magazine Media 360° Conference in New York. Content sei nach wie vor King und das Konzept des Inhaltes sei wichtiger als das Konzept des Magazins. Weitere Gedanken von Biz Stone zu Social Media, Distribution und technische Einschränkungen fasst FIPP zusammen.

Platisher? Das funktioniert nicht!

Ein Medienunternehmen, das gleichzeitig Plattform und Publisher sein möchte, ist laut Jonathan Glick ein “Platisher”. Langfristig sei es sehr schwierig, beides hinzubekommen – siehe Medium und Kickstarter. Plattformen wollen skalieren, Publisher redaktionell gehört werden. Say Media-CEO Matt Sanchez sagt, Technologie und Inhalt funktioniere nicht zusammen.