Guardian verabschiedet sich von Instant Articles und Apple News

Der britische Guardian hat den Vertrieb seiner Inhalte zu Facebook Instant Articles sowie in die Apple News App gestoppt. Man habe intensive Tests und Versuche unternommen, die Vision des Medienhauses mit den Plattformen in Einklang zu bringen, was jedoch bisher nicht gelang. Der Guardian will stattdessen stärker darauf setzen, Leser zu den eigenen Angeboten zu […]

The Guardian zählt 200.000 zahlende Mitglieder

Wie die Chefredakteurin des Guardian, Katharine Viner, am Montag mitteilte, zählt die britische Tageszeitung inzwischen über 200.000 „Mitglieder“. Zwar bietet die Zeitung alle ihre Online-Inhalte gratis an, fragt ihre Leser aber seit Kurzem, ob sie das Blatt mit einer freiwilligen Spende unterstützen möchten. So versucht der Guardian, die seit einiger Zeit rapide sinkenden Anzeigenerlöse zu […]

Guardian Membership-Programm mit 200.000 Mitgliedern

Innerhalb des Jahres 2016 steigerte der Guardian nach eigenen Angaben seine Mitgliedschaften von 15.000 auf 200.000 Unterstützer. Das Programm startete bereits 2014 und soll bis April 2019 eine Million Memberships einbringen. Das dreistufige Preismodell geht von fünf Pfund bis zu 60 Pfund pro Monat. Ein 50-köpfiges Team betreut alle Membership-Aktivitäten von Daten, Entwicklung, Marketing, Benutzererfahrung […]

Guardian verkauft gezielt Anzeigen für Viral-Erfolge

Der britische Guardian plant die gezielte Anzeigenschaltung auf Webseiten, die in sozialen Netzwerken virale Erfolge erzielen. Dafür wurde das Werkzeug “Pulse” entwickelt, welches Trending Stories erkennt. Werbetreibende können somit “Werbung damit auktionsbasiert zielgruppengenau ausspielen”, z.B. an Fußball-Fans oder aktive Nutzer. Vermarkter können bei auch Themen ausschließen. Das System wird derzeit auf einer “Agentur-Tour” Vermarktern vorgestellt.

Katharine Viner, Guardian: Journalismus im Kampf gegen Plattform-Algorithmen

Journalisten und Werbetreibende sehen sich beide dem Kampf gegen Newsfeed-Algorithmen, wie etwa von Facebook, ausgesetzt, sagte Katharine Viner, News- und Medien-Chefredakteurin des Guardian. Sie zeichnet ein dramatisches Bild: Newsanbieter hätten bereits die Terminologie und Vision des Silicon Valley angenommen. Nutzer sieht sie in “Echokammern” isoliert, da sie sich zunehmend in Filterblasen von Facebook, WhatsApp oder […]

Google, Twitter und Verlage wollen schnelleres Web

Google und Twitter arbeiten derzeit mit Verlagen wie The Guardian und der New York Times an einem neuen Web-Verlinkungssystem sowie Artikelablagesystem. Ziel sei es, digitale Magazininhalte und News-Inhalte in wenigen Millisekunden laden zu können. Es solle ein universeller Standard für Verlage werden – als Gegenentwurf zu proprietären Plattformen.

Guardian veröffentlicht ‘Grid’-Bildmanager

Das Medienhaus The Guardian veröffentlichte mit „Grid" sein neu entwickeltes internes Bildmanagementsystem als Open Source Software. Dies vereinheitlicht  Bildmanagement und -suche für alle weltweiten Guardian-Kanäle von Digital bis hin zu Print. „Grid" verbessert dabei den Workflow für die Redakteure und integriert sich in alle bestehenden Tools.

Guardian erhält Förderung für Mobile-News-Lab

Der Guardian erhält 2,6 Mio. US-Dollar von der US-amerikanischen Knight Foundation zur Forschung an neuen Wegen, mobile News zu vertreiben. “Wir erhoffen uns umfassendere Nutzung aller Mobile-Technologien, um die Nutzererfahrung zu verbessern”, sagte Knight Foundation-Vizepräsidentin Jennifer Preston. Das “Guardian Innovation Lab” soll aus einem Team von Reportern, Designern und Entwicklern bestehen.

The Guardian setzt auf Innovation und Mitgliedschaften

Technische Innovationen seien der beste Weg, den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs von Medienhäusern zu begegnen, sagte The Guardian-Digitalchef Wolfgang Blau. Daher setze der Guardian zunehmend auf Programmierer und Ingenieure. Zudem würden Bezahlschranken globales Wachstum bremsen; Blau sieht in freiwilligen Mitgliedschaften das bessere Modell.

Pangaea Alliance: Werbebündnis von Guardian und Co.

The Guardian, Financial Times, CNN International, The Economist und Reuters haben ein Werbebündnis namens Pangaea vorgestellt. Gemeinsam bieten sie ihren Werbekunden ihre Reichweite von 110 Millionen Leser für noch gezieltere Kampagnen an. Im kommenden April soll die Beta-Phase beginnen.