Google Chrome: Einführung von HTML5 als Standard beginnt

Google führt für seinen Browser Chrome ab sofort “HTML5 By Default” ein – dies allerdings schrittweise: Erst im Februar 2017 wird mit der stabilen Version von Chrome Version 56 HTML5 als Voreinstellung geschaltet. Bei Flash-Inhalten fragt Chrome den Nutzer separat nach einer Aktivierung. Googles Ziel ist es, Websites “schneller, sicherer und energieeffizienter” laden zu lassen.

Google Chrome wird Flash standardmäßig sperren

Der Browser-Marktführer Google Chrome wird gegen Ende des Jahres den Support für Adobe Flash auf nahezu allen Webseiten einstellen. Es wird zwar noch möglich sein, Flash-Inhalte nach einer manuellen Seitenaktualisierung anzuzeigen – aber standardmäßig werden bevorzugt HTML5-Inhalte geladen. Damit soll HTML5 Flash weiter ablösen als ein “integrierteres Medienerlebnis mit schnelleren Ladezeiten und geringerem Energieverbrauch”, so […]

Burdas Cliqz-Browser will Tracking stoppen

Das Medienhaus Hubert Burda Media stellte mit “Cliqz” einen Cross-Plattform-Webbrowser vor, der besonders auf Anonymität der Nutzer setzt: dabei soll insbesondere Daten-Tracking unterbunden werden. “Wir zerstören die Verkettung aller Datenpunkte”, erklärte Cliqz-Entwickler Marc al-Hames. Man wolle mit dem Produkt letztlich zeigen, dass Big Data und Datenschutz kein Widerspruch seien.

Facebook verzichtet weitgehend auf Flash

Facebook wird künftig in allen Browsern für Videos kein Flash mehr einsetzen. Facebook folgt mit der Entscheidung der Aufforderung von Adobe, auf neue, offene Standards wie HTML5 und Web GL zu setzen. Lediglich für Online-Spiele bleibt die veraltete Flash-Technik noch bestehen. Dabei will man mit Flash-Herausgeber Adobe zusammenarbeiten.

Chrome-Browser wandelt Flash-Anzeigen zu HTML5

Googles Chrome-Browser wandelt seit 1. September 2015 Flash-Anzeigen in HTML5 um. Google will damit die Ladezeit und Performance des Browsers sowie die Akkulaufzeit bei mobilen Geräten deutlich verbessern. Für nicht automatisch identifizierbare Anzeigen bietet Google Hilfen für Anbieter an.

iOS 9: Mobile-Safari erlaubt Werbeblocker

Mit dem kommenden iOS 9 will Apple erstmals Werbeblocker im Safari-Browser von iPhones und iPads erlauben. Für Verlage und Vermarkter würde dies eine Bedrohung ihrer Anzeigenerlöse darstellen. In den USA etwa verwendeten bisher mehr als 50 Prozent der Mobile-Nutzer den Safari-Browser.

Werbeblocker Adblock Plus mit Mobile-Browser

Nach den Desktop-Browsern kündigten die “Adblock Plus”-Herausgeber Eyeo nun einen eigenen Mobile Browser für Android an. Störende Werbung solle entfernt werden und Nutzer sollten wieder die Kontrolle zurückerlangen, sagte Eyeo-CEO Till Faida. – Unter Verlagen und Werbetreibenden sind die Angebote allerdings höchst umstritten.