Netzjournalist Gutjahr: „Das Produkt bin ich“

Netzjournalist Richard Gutjahr empfiehlt Verlagen viel stärker auf Autorenpersönlichkeiten statt Medienmarken zu setzen. „Das Produkt, das wird mir jetzt immer mehr bewusst, bin ich“, sagte Gutjahr. Durch Plattformen wie Facebooks “Instant Articles” verlören Marken an Bedeutung, entscheidend seien die Autoren. Der Businesskern bestehe zudem aus Beziehungen, nicht Inhalten.

Unabhängige Autoren treiben Verlagsbranche an

“Unabhängige Autoren und Unternehmen treiben die gesamte Medienindustrie voran”, konstatierte Mercy Pilkington von Good e-Reader. Diesen sollte man auch mehr Raum geben, etwa auf Branchenmessen. Große Verlage könnten davon lernen und sollten experimtierfreudiger werden.

The Mix: Hearst-Plattform für Autoren

Der US-amerikanische Medienkonzern Hearst startete für seinen Digitalbereich eine zentrale Netzwerkplattform für Autoren. Von “The Mix” profitiere das gesamte  – 21 Titel starke – Portfolio. So könnten auch externe Autoren zu den Markenauftritten beitragen, was wiederum das Storytelling und die Autoren stärke.