News-Verlage sollten ihre Inhalte nicht länger “nur” publizieren, sondern diese in den digitalen Alltag der Konsumenten “pushen” (automatisch zustellen), sagte der US-Medien- und Marketingberater Kim Garretson. Beim Pushing werde die Leserschaft mit spezifischen Inhalten sowie Werbeanzeigen versorgt, dann, wenn diese aktuell und relevant sind. Dies sollte mit einer Selbst-Personalisierung der Nutzer einher gehen, wo Verlage die Kontrolle der Inhaltszusammenstellung an den Leser abgeben. Verlage sollten sich nicht auf automatisierte Datenanalyse verlassen, sondern die Leser direkt fragen und einbeziehen, so Garretson weiter.