Best Practices

Use_Case_WuV_Logo_u_Person

Heinz Pinciroli
Vertriebsleiter, W&V

Mehr ePaper-Umsätze über eigene Webseite als über iOS

Werben und Verkaufen (W&V) ist das auflagenstärkste wöchentliche Fachmagazin für den Bereich Marketing und Kommunikation in Deutschland. Schon früh setzte W&V mit Apps auf die Digitalangebote ihrer Inhalte. Jedoch verkauften sich über die App Stores von Apple und Google überwiegend Einzelausgaben. 
 
»Wir wollten aber vor allem unsere Abo-Zahlen steigen sehen und den direkten Draht zu unseren Leser stärken«, sagt Heinz Pinciroli, Vertriebsleiter bei Werben und Verkaufen. Um den Abo-Absatz zu steigern, hat sich der Verlag entschlossen, einen wichtigen digitalen Distributionskanal zu erschließen: die eigene Webseite. W&V verkauft über die eigene Online-Präsenz HTML5-Digitalausgaben ihrer ePaper – seit Kurzem auch mit Lesemodus. Smarticle digitalisiert die Inhalte halbautomatisiert und spielt sie automatisch als HTML5-Ausgaben aus. Die HTML5-ePaper befinden sich hinter einem hauseigenen Web-Shop, in dem Leser entweder Einzelkäufe tätigen oder Digital-Abos abschließen können. 
 
iTunes und Google Play Newsstand sind zwar für den Einzelverkauf wichtig – jedoch macht der Verlag mit den HTML5-Verkäufen auf seiner Webseite inzwischen mehr Umsatz als in den App Stores. Besonders erfreulich für den Verlag: Der zusätzliche Absatzkanal Webseite hat dazu geführt, dass insbesondere mehr Digital-Abos verkauft werden.
 
Die Werbe-Experten bei W&V überlassen diesen Erfolg natürlich nicht dem Zufall. Mit erprobten Marketingaktivitäten – Social Media Marketing, Content Marketing, E-Mail und Hinweisen auf der Webseite – macht der Verlag auf den eigenen HTML5-ePaper-Shop aufmerksam. Denn ePaper verkaufen sich schließlich nicht von alleine.
 
Ein gutes Beispiel dafür, wie Verlage ihre Webseiten für den direkten Digital-Absatz nutzen und so bisher ungenutztes Potenzial heben können.
Use_Case_RASCH+Zotin

Rostislav Zotin
Business Engineer, Ringier Axel Springer Schweiz AG

Medienneutrale Artikelinhalte in gleichbleibend hoher Qualität

Große Verlage verfügen meist über ausgefeilte Produktionssysteme – doch ist dies allein noch kein Garant dafür, dass alle Inhalte medienneutral vorliegen. Nicht alle Redakteure pflegen ihre Artikeldaten konsequent und gründlich in die Produktionssysteme ein. Und manchmal kommt es vor, dass nachträgliche Änderungen innerhalb von InDesign nicht korrekt in das System zurückgespielt werden. Medienneutrale Artikelinhalte sind also oft nicht mit 100 prozentiger Genauigkeit zu erreichen. 

»Bei Ringier Axel Springer Schweiz greifen wir deshalb zusätzlich auf PDF-basierte XML-Transformation zurück. Smarticle liefert uns medienneutrale Daten unserer Artikel in gleichbleibend hoher Qualität. Optimal für die Ausspielung in den Lesemodus unserer App oder unseres HTML5-Viewers.«

Das schweizer Verlagshaus gleicht auf diese Weise menschliche bedingte Ungenauigkeiten im Workflow aus und stellt mit geringem Aufwand sicher, dass alle Daten für Multichannel-Distribution zur Verfügung stehen.
Use_Case_BVA_Logo_u_Person

Hartmut Ulrich
Geschäftsführer, BVA BikeMedia

Smarticle, die »Business-Modell-Testmaschine«

BVA BikeMedia ist ein Fachverlag für Radsport-Interessierte und gibt mehrere Zeitschriften rund ums Radfahren und e-Mobilität heraus. Neben dem Print-Geschäft testet der Verlag auch neue Distributionskanäle und veröffentlicht im Web und über digitale Kioske. 
 
»Smarticle ist unsere Businessmodel-Testmaschine« 
»Als kleinem Special Interest-Verlag stehen uns weder die Budgets noch die Manpower zur Verfügung, die größere Medienunternehmen zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle einsetzen. Aber auch wir müssen experimentieren, um neben den klassischen neue Distributionskanäle und Erlösmodelle für die Zukunft zu entwickeln. Den Königsweg kennt ja keiner, das hängt auch sehr von der Leserstruktur und den Inhalten ab. Deshalb probieren wir vieles aus, oft eher spielerisch und beobachten einfach, was passiert.«, sagt Hartmut Ulrich, Geschäftsführer bei BikeMedia, »Mit der Veröffentlichung unserer Titel über Readly wollten wir einen Testballon mit Flatrate-Kiosken starten.« Die Frage nach dem Umsatzpotenzial und mögliche »Kannibalisierungseffekte« standen bei dem Versuch im Fokus. 
 
Bis 5.000 Euro Umsatz monatlich über Readly
Hartmut Ulrich zeigt sich positiv überrascht: »Über Readly erlösen wir mit unseren vier b2c-Titeln einen monatlichen Umsatz von 2.000 bis 5.000 Euro, je nach Saison.« Die Befürchtung, dass Abonnenten zum Flatrate-Kiosk abwandern könnten, hat sich nicht bestätigt – die weit überwiegende Anzahl der über Readly erreichten Nutzer sind neue Leser. Auch die Reichweite hat sich Dank des Digital-Kioskes deutlich erhöht – obwohl die IVW bei der Zählung noch nachbessern sollte.
 
Printartikel automatisch ins WordPress-CMS
BikeMedia veröffentlicht ausgewählte Artikel auch auf einer eigenen Webseite – dem Onlinemagazin Radfahren.de. Smarticle hat den Weg dazu für den Verlag vollständig automatisiert: PDFs werden automatisch geladen, die Artikel werden vom geschulten Clipping-Team digitalisiert und auf die verlagseigene WordPress-Seite ausgespielt.
Use_Case_Chip_Logo_u_Person

Marion von Nell
Director Marketing & Distribution,
CHIP Magazin (Hubert Burda Media)

»Das bedeutet für uns: eff izienteres Arbeiten«

Für Magazine wie CHIP ist es wichtig, externe Partner mit Inhalten zu beliefern, ohne dabei viel Arbeitszeit in die Aufbereitung der Daten zu stecken. Marion von Nell, Director Marketing & Distribution bei Hubert Burda Media sieht in Smarticle gleich mehrere Vorteile: »Das System bietet einen gebündelten Zugang zu allen externen Partner. Das heißt für uns vor allem eins: effizienteres Arbeiten.« Außerdem könne der CHIP Verlag Plattformen und App Stores intensiv und dabei trotzdem kostengünstig testen. »Wir fühlen uns mit Smarticle ausgezeichnet begleitet auf dem Weg hin zu unserer optimalen ePaper-Strategie.«, so von Nell weiter.

Use_Case_HBM2

Andreas Purkhart
Projekt Manager, CTO Office,
Hubert Burda Media

»Smarticle liefert saubere, medienneutrale Daten«

Die Unternehmensbereiche von Hubert Burda Media (http://www.burda.com) produzieren eine Vielzahl von Print-Publikationen welche zum Großteil medienneutral in einem zentralen digitalen Assetmanagement-System archiviert werden. Vereinzelte Publikationen, die nicht die zentralen Produktionssysteme nutzen, können nur mit erhöhtem Aufwand archiviert werden. Für Andreas Purkhart, Projektmanager bei Burda, ist Smarticle eine mögliche Lösung, diese Lücken zu schließen. Im überschaubaren Workflow werden die Print-PDFs der betreffenden Titel digitalisiert und in medienneutrale XMLs konvertiert.

»Wir f inden Smarticle sehr praktisch, weil es für die vereinzelten Anwender von 3DZ als ein PDF-basiertes Standard-Verfahren gut funktioniert. Der Prozess ist einfach und als Ergebnis erhalten wir saubere, medienneutrale Daten. Mit diesen XMLs können wir Content zur internen Weiterverwertung nutzen, machen ihn recherchierbar und ermöglichen Zweitverwertungen.«, sagt Andreas Purkhart. 

Mit Smarticle liefern die Verlage Inhalte nicht nur nahtlos an das hauseigene, zentrale Archivsystem, auch die Auslieferung an verschiedene Kanäle wie Presse-Monitor PMG funktioniert automatisiert. Die Qualitätssicherung deckt Burda inhouse ab – über den Smarticle-WYSIWYG-Editor können Korrekturen oder Änderungen in Echtzeit vorgenommen werden.