Das Schweizer Medienhaus Ringier konnte 2015 61 Prozent des Ebitda im Digitalbereich erwirtschaften, insbesondere durch digitale Rubrikenmärkte, wie etwa Scout24 Schweiz. 2011 lag derselbe Wert noch bei 0,1 Prozent. Mittlerweile trage das Digitalgeschäft 36,6 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Allerdings liessen sich mit journalistischen, digitalen, nicht-englischsprachigen Inhalten nur schwer Erlöse erzielen, sagten Vertreter der Unternehmensleitung. Dennoch wolle man daran festhalten, die “traditionellen Aktivitäten mit allen notwendigen Anstrengungen in die Zukunft führen”, sagte Chef Michael Ringier.