“Ich fürchte, dass die Refinanzierung von Journalismus in einem digital vernetzten Zeitalter noch komplizierter werden wird”, sagte Sascha Lobo. Der deutschsprachige Journalismus refinanziere sich immer noch zu 80 bis 85 Prozent über Printprodukte. Etwas Neues müsste nachwachsen – “aber tut es kaum”. Einzelne Experimente, die Hoffnung machen, seien super. “Aber Hoffnung zahlt keine Miete.” Ein tragfähiges Modell, das sich auf die Vielzahl der Medienhäuser übertragen ließe, sehe er so noch nicht.